Erlebnis Hund
Welpen
Inhalt
- Dein Welpe
- Welpengruppen
- Warum Sozialisation
- Qualität im Lernen
- Welpen Walk
Der besondere Tipp für optimale Sozialkontakte für Deinen Welpen
oder
Warum ich keine Welpengruppen mehr anbiete!
Ein Welpe
Erfahrungen und Erlebnisse, verschiedene Situationen in der Umwelt eines Welpen werden alle gerade in der Zeit bis zur 16. Lebenswoche emotional bewertet.
Diese Erlebnisse, Erfahrungen und Situationen beeinflussen den Welpen ganz oft ein leben lang.
Dein Welpe entwickelt sich weiter, aber oft kommen genau aus dieser Zeitspanne im Rahmen der Weiterentwicklung Verhaltensprobleme zum Vorschein – nicht in der Welpenzeit – später.
Damit de Welpe sich aber entwickeln kann und sozialisiert werden kann, soll er ja auch etwas lernen und andere Hunde kennen lernen.
Überlicherweise war es bisher immer so, dass der oder die frischgebackene Welpenbesitzer(in) mit ihrem Welpen in eine Welpengruppe geht. Es wird einem ja auch suggeriert, dass Welpengruppen enorm wichtig sind, damit der kleine Welpe entsprechend sozialisiert werden kann, damit er später keine Angst- oder Aggressionsverhalten zeigt, gerade auch Artgenossen gegenüber.
Der Welpe soll möglichst schnell alles lernen und genau das kann manchmal auch zuviel und zu schnell sein.
Lass Dir Zeit, lass Deinen Welpen Dinge verarbeiten, er muss nicht die ganze Welt in den ersten 16 Lebenswochen kennen lernen. Das führt nur zu Reizüberflutungen und das wiederum zu Frust und / oder Stress.
Die Welpengruppe
In Welpengruppen tummeln sich meist viele verschiedene Rassen, verschiedener Größen, Welpen mit verschiedenen Charakteren und Erfahrungen. Dabei können die Bedürfnisse der Welpen sehr verschieden sein.
Es sind nicht nur die Bedürfnisse der Welpen, auch die der Welpenbesitzer. Jeder hat eine andere Vorstellung von dem, was der Welpe lernen soll und in welcher Zeit.
Die Qualität einer Welpengruppe steht und fällt mit der Gruppenzusammenstellung, dem Umfeld und den TrainerInnen.
Die Welpen kennen weder das Umfeld, noch die anderen Welpen. Das kann in dem Alter ganz schön stressend sein. Oft fehlt den Welpen die Sicherheit, die Ruhe und sie können sich schlecht konzentrieren, sind aufgeregt und oft entsteht hier der erste Frust.
Wenn dann auch noch gespielt wird, kann das für manche Welpen richtig blöd sein. Viele Hundehaltende können nicht erkennen, ob es sich bei den Welpen um Spiel oder vielleicht doch schon um Konflikt verhalten handelt. Oft werden hier schon schlechte Erfahrungen gesammelt. Das im Übrigen aber auch auf vielen Hundewiesen passieren kann.
Nicht falsch verstehen bitte, ich bin absolut für Hundekontakte und Spiel – aber eben in einem kontrollierten Rahmen mit ausgesuchten Welpenbuddies.
Ein ruhiger Spaziergang, eine tolle Gelegenheit sich gegenseitig Kennenzulernen, gemeinsam die Umwelt zu erkunden und wenn es sich ergibt auch mal ein kleines Spiel kann möglich sein. Spiel braucht immer einen sicheren Rahmen und das geht am Besten, wenn man sich schon ein wenig kenn.
Durch die vielen verschiedenen Hundetypen in den Gruppen kann es sein, dass die Verhaltensrepertoires alleine schon durch die züchterische Selektion so unterschiedlich sind, gerade auch in der Beutefangsequenzen, so dass die Spieltypen einfach nicht zusammen passen.
Lt. Frau Dr. Ute Blaschke-Berthold spielen Hunde auch meist nicht länger als 2-5 Minuten und Spiel ist dann gut, wenn Bewältigung die Grundlage in Bezug auf die Sozialisation ist und nicht Überforderung.
Schau Dir hierzu gerne die 4 Fs in Konfliktverhalten an.
Wenn Dein Hund nur lernt, sich den andere Welpen oder Artgenossen vom Hals zu halten, dazu in Vermeidung, Flucht oder gar Angriff gehen muss, hat er kaum eine Möglichkeit, gutes Sozialverhalten zu lernen.
Die Qualität im Lernen
Jetzt kommen wir zur Qualität – jeder Hund hat seine Bedürfnisse und unter Beachtung des Wohlbefindens versuche ich dann, dem Welpen und seiner Bezugsperson bestmöglich und individuell und angepasst, das zu vermitteln, was er wirklich braucht.
Und das ist in der ersten Zeit nicht das typische „Sitz“, „Platz“, „Bleib“, nein, je nach Welpe eben sehr angepasst sind es Bewältigungsstrategien, die Umwelt zu überleben, das Alleine bleiben, die Artgenossen, Begegnungen, Geräusche und Informationen verarbeiten können.
Hierauf lege ich meinen Fokus – ohne Überforderung und wirklich das, was der einzelne Welpe benötigt.
Das kann ich nicht, wenn ich 4 Welpen gleichzeitig in einer Gruppe habe. Hier gehen dann die Bedürfnisse der Welpen unter, oder eben meine, weil ich nicht angepasst an jeden Welpen das Beste geben kann.
In meinem Welpen Spezial Paket bekommt ihr alles, was ihr braucht, auf Dich und Deinen Hund individuell abestimmt.
Welpen Walk
Damit die Sozialisaiton und das Festigen von gelerntem nicht hinten runter fällt, biete ich speziell dafür den Welpen Walk an.